Für Freundschaften, die nicht mehr um die Ecke wohnen. Ein Tipp pro Tag. Ein Bär. Ein kleines "ich denk an dich" ohne das schlechte Gewissen, noch nicht geantwortet zu haben.
Du öffnest WhatsApp. Da steht eine Nachricht von deiner besten Freundin, ungelesen seit elf Tagen.
Du wolltest lange antworten. Richtig antworten. Aus deinem Leben erzählen, weil es gerade viel ist. Aber genau deshalb kommst du nicht dazu.
Sie weiß nicht, dass du heute an sie gedacht hast. Du weißt nicht, wie es ihr geht.
Ihr habt beide ein schlechtes Gewissen. Ohne Grund.
Drück mich ist eine App für zwei. Ihr drückt beide, jeden Tag, und seht es gegenseitig.
Einmal am Tag auf den Bären. Kein Text, keine Erklärung. Ein kleines Zeichen: ich denk an dich.
Ob sie heute schon gedrückt hat. Eine Uhrzeit, ein ruhiger Blick, und du weißt: sie ist da.
Messenger sind für Gespräche da. Gespräche brauchen Zeit, Energie, und einen guten Moment.
Manche Freundschaften brauchen aber etwas anderes: einen ruhigen Faden, der nicht reißt, selbst wenn niemand Zeit zum Reden hat.
Drück mich ist dieser Faden. Du musst nichts schreiben, nichts beantworten. Du stellst selbst ein, ob und wann sie Bescheid bekommt, wenn du mal nicht drückst, auch „nie" geht. Klein genug, um nie zur Belastung zu werden. Warm genug, um zu zählen.
Du richtest alles ein. Sie muss am Ende nur eine Mail öffnen und die App laden.
Tipp auf den Bären, gib deine E-Mail-Adresse ein und dann den 6-stelligen Code, den du per Mail bekommst. Trag danach deinen Namen ein, damit sie weiß, von wem die Einladung kommt.
Unter „Lieblingsmenschen" tippst du auf „+ Lieblingsmensch hinzufügen" und trägst ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse ein. Damit wird sie dein Lieblingsmensch. So heißen in Drück mich die Menschen, die gegenseitig ihr tägliches Zeichen sehen und Bescheid bekommen, wenn es ausbleibt. Mehr dazu
Sie bekommt eine Mail von dir, mit deinem Namen und deinem Foto, falls du eins hochgeladen hast. Sie tippt auf „Einladung annehmen", lädt die App, gibt ihre E-Mail-Adresse ein und den Code aus der Mail. Dann drückt sie den Bären, und du siehst es in deiner App.
Was sie braucht: ein Smartphone (iPhone oder Android) und eine eigene E-Mail-Adresse.
Übrigens: Ihr seid danach gegenseitig verbunden. Sie sieht auch, wann du gedrückt hast. Wenn du mal nicht drückst, bekommt sie Bescheid. Das kannst du bei dir in den Einstellungen ändern, bis hin zu „Nie".
Eine Mail von einer App, die sie nicht kennt, landet schnell im Papierkorb. Schick ihr vorher kurz eine Nachricht, zum Beispiel diese:
Hey, ich hab eine kleine App gefunden. Wir drücken da einmal am Tag auf einen Bären, dann seh ich, dass bei dir alles gut ist, auch wenn wir grad nicht schreiben. Ich schick dir gleich eine Einladung per Mail. Probierst du's mit mir?
Die Mail kommt von hallo@drueckmich.com, Betreff „(dein Name) hat dich als Lieblingsmensch eingeladen". Falls sie nicht ankommt, hilft meistens ein Blick in den Spam-Ordner.
Stimmt, aber genau das ist das Problem. Lange Nachrichten warten auf den richtigen Moment, und der kommt oft wochenlang nicht. Der Bär braucht keinen Moment, nur eine Sekunde.
Verständlich. In dieser App passiert aber genau eine Sache: einmal am Tag auf den Bären tippen. Keine Nachrichten, die man beantworten muss. Keine Werbung. Einrichten müsst ihr sie einmal, das macht ihr am besten zusammen. Danach ist es ein Tipp.
Passiert nichts. Der Bär ist nicht beleidigt. Du drückst, wenn du dran denkst. Kein Chat-Verlauf, der zeigt, dass du tagelang nicht geantwortet hast.
Zum Start: du hast einen Lieblingsmensch. Mehrere Verbindungen kommen in einer späteren Version, wenn mir die ersten Nutzerinnen sagen, dass sie das wirklich brauchen.
Dann funktioniert's nicht. Drück mich braucht zwei. Das ist das Prinzip, und auch die kleine Hürde. Wer sie gemeinsam installiert, meint es ernst.
Nur wenn du willst. Du kannst ausschalten, dass du erinnert wirst. Du kannst ausschalten, dass du gepusht wirst, wenn sie drückt. Alles optional.
Passiert nichts. Der Bär ist nicht beleidigt. Ihr drückt, wenn ihr wollt.
Nichts. Drücken, sehen, ob gedrückt wurde, und Bescheid bekommen, wenn nicht: das ist kostenlos und bleibt es. Das gilt auch für alles, was es heute schon in der App gibt. Ich arbeite gerade an ein paar Extras für die schönen Momente dazwischen. Die werden etwas kosten. Wenn du wissen willst, wann es so weit ist, trag dich unten ein.
Ja. Die englische Version heißt Bearhugme und ist fast weltweit im App Store und bei Google Play verfügbar. Gleiche App, gleicher Bär. Mehr dazu auf bearhugme.app.
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Ich bin Nicole und baue Drück mich allein, hier in Deutschland.
Ich war lange Expat, 9000 Kilometer von zu Hause. Da merkt man schnell, welche Freundschaften weiterlaufen und welche einfach leiser werden. Nicht weil man sich weniger mag, sondern weil der Alltag dazwischenkommt.
Fragen? Schreib mir an nicole@drueckmich.com.
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